Wenn das Paradies weichen muss: Wie ein Unwetter unseren Dornröschen-Traum zerstörte
Bis zum Sommer 2026 war unsere Welt auf dem Balkon ein absolutes Paradebeispiel dafür, wie wunderbar Mensch und Natur im Einklang leben können. Doch die Natur hat nicht nur eine friedliche, wunderschöne Seite. Sie besitzt auch eine unbändige, zerstörerische Kraft. Das mussten wir in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 2026 am eigenen Leib erfahren.
Es gab so viele Blitze zeitgleich, dass es keine Pausen mehr zwischen Donner und Leuchten gab. Der Himmel schien gefühlt dauerhaft hell zu strahlen und unter Strom zu stehen. Dazu kam ein unfassbarer Starkregen. Sagenhafte 69 Liter Wasser pro Quadratmeter stürzten in kürzester Zeit vom Himmel – eine Wassermasse, die wir hier oben so noch nie erlebt haben.
Als wir am nächsten Morgen heraustraten, bot sich uns ein Bild des Jammers. Die dichten Rosenstränge hatten dem Unwetter nicht standgehalten. Ein riesiger Teil der Pflanzen war mit roher Gewalt vom Balkongeländer gerissen worden. Mit einem Schlag war unser geliebter Dornröschen-Traum, den wir uns über zehn Jahre lang aufgebaut hatten, brutal aus dem Schlaf gerissen worden.



