Das Ziel – eine Insekten umschwirrte, blütenreiche, wilde Wiese!

Doch der Weg dahin, scheint länger als Gedacht…

2021 haben wir uns dazu entschlossen den Gartenbereich, auf dem unsere Obstbäume stehen, in eine wilde, naturnahe Wiese umzuwandeln, damit weitere Lebensräume zu schaffen und die Artenvielfalt in unserem Garten weiter zu fördern.

Dies war zwar schon immer eine reine Rasenfläche, auf welcher Löwenzahn und Co. wachsen und der Maulwurf nach Lust und Laune buddeln durfte. Da wir aber noch wöchentlich mähten, gab es hier entsprechend wenig Leben. Die regelmäßigen Diskussionen darüber, wer denn mit dem Mähen dran sei, nervte uns zunehmend, da wir diese 1 ½ Stunden wirklich sinnvoller zu verbringen wussten.

Neuigkeiten von der wilden Wiese

Also entschieden wir uns auf eine Mahd 2x im Jahr umzustellen und alles einfach wachsen zu lassen. Lediglich unsere Laufwege haben wir weiterhin wöchentlich gemäht, da zu diesem Zeitpunkt hier auch noch zwei unserer großen Hochbeete standen und auch unser Weg zum Kompost hier entlangführt.

Das sah dann alles schon recht nett aus, doch außer hoher Rasen & Löwenzahn wuchs hier auch im Jahr 2023 nichts anderes, von einer Artenvielfalt waren wir noch weit entfernt. Einfach nicht mehr mähen, schien uns also dem Wunsch nach unserer wilden Wiese, nicht wirklich näher zu bringen.

Daher haben wir uns nochmal weiter kundig gemacht und da wir vor dem Arbeitsaufwand, die komplette Grasnarbe abzutragen, scheuten, entschieden wir uns zum Vertikutieren. Über mehrere Wochen hinweg vertikutierten wir nun die Flächen neben den Wegen, um diese „auszudünnen“ und damit für eine Aussaat vorzubereiten.