Alle organischen Abfälle, alles, was einst lebendig war und aus dem Lebensprozess heraus gefallen ist, eignet sich für den Kompost. Beim Kompostieren werden diese Substanzen wieder in den Lebensprozess eingebunden.
Das kann auf den Kompost:
Küchenabfälle: Wie Obstschalen, Kartoffelschalen, Gemüsereste, Eierschalen, grobes Papier, Kaffeesatz, Teeblätter, Blumenerde, normaler Hauskehricht
Gartenabfälle: Wie Herbstlaub, Unkraut, Gras, Rasenschnitt, gröbere Gartenabfälle wie Kohlstrünke, grobe Stängel und Zweige am besten gehäxchselt
Stallmist, Dung und Einstreu aus dem eigenen Stall
Tierabfälle: Katzenklo (in geringen Mengen), Knochen, Federn aus dem Hühnerstall, Gänsedaunen aus alten Federbetten, Haare vom Haarschneiden
Wolle, Baumwolle, Naturstoffe
Asche: Asche vom Holzofen und vom Grill, Ruß aus dem Schornstein, den der Kaminfeger herausgekratzt hat
Zeitungspapier, Pappe (in begrenzten Mengen)
Für den Kompost nicht geeignet:
Ausgerissene oder ausgegrabene Ackerschachtelhalm-Rhizome können die Heißphase des Komposts überleben. Wenn man den Kompost dann im Garten ausbringt, verbreitet man unbeabsichtigt dieses zähe „Unkraut“. Der Gärtner, der es einmal im Garten oder auf dem Acker hat, wird es kaum wieder los, denn die Speicherknolle befindet sich anderthalb Meter tief in der Erde und treibt immer wieder aus. Jeder bei der Bodenbearbeitung zerhackte unterirdische Trieb wächst zu einer neuen Pflanze heran.
Mist von Massentierhaltungen und industriellen Großbetrieben ist nicht empfehlenswert, da er oft mit chemischen Rückständen und Antibiotika belastet ist. Antibiotika stören massiv die Entwicklung der notwendigen Mikroorganismen im Kompost
Keine Asche von Steinkohle verwenden. Sie enthält zu viel Schwefel, der sich im Kompost oder im Erdboden in Schwefelsäure verwandelt.
Motoröl und Industriefette
Farbig bedrucktes Hochglanzpapier
Zigarettenkippen
Kunststofffasern und chemisch behandelte Textilien
Inhalt von Staubsaugerbeuteln
Mit Schwermetall belasteter Klärschlamm



